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Standpunkte Ziele vor Ort |
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Hier findet Ihr Dokumentationen zur Reihe "Jusos vor Ort" der Juso-AG Rheingau Ziel der Aktion „Jusos vor Ort“ ist es, Firmen, Einrichtungen und Institutionen im Rheingau zu besuchen, um mehr über deren Organisation, Arbeit und auch Ausbildungsmöglichkeiten zu erfahren. Unsere Erfahrungen aus diesen Besuchen werden dann in Zukunft hier vorgestellt und dokumentiert. Wir erhoffen uns so, den Lesern unserer Website die von uns besuchten Betriebe, Einrichtungen und Institutionen näher bringen und neue, aufschlussreiche Informationen über diese liefern zu können. Sollten Sie weitere Fragen zur Aktion „Jusos vor Ort“ haben oder möchten Sie sich gar selbst den Jusos vorstellen? Dann wenden Sie sich an (kontakt@jusos-rheingau.de) oder direkt an den Vorsitzenden Sebastian Busch per Telefon (0162/8829709) oder e-mail (sebastian@jusos-rheingau.de). Federal Mogul (11.07.2008) Adresse:
Federal-Mogul Wiesbaden GmbH
Hier gibt es weitere
Informationen zu Ausbildungsberufen:
http://www.berufenet.arbeitsagentur.de Kontakt Ausbildung:
Herr Hamm (Ausbildungsleiter)
Kurzprofil Federal Mogul Wiesbaden GmbH:
Kurzprofil Federal Mogul Corporation:
Interessenvertretung:
Vor
dem Hauptgebäude von Federal Mogul in Wiesbaden-Schierstein (v.l.n.r.):
Initiative "Jusos vor Ort": Rheingauer Jusos zu Gast bei Federal Mogul in Wiesbaden (Juli 2008)
Zentrum für soziale Psychiatrie "Eichberg" (11.09.2007) Adresse: Zentrum für Soziale
Psychiatrie Rheinblick
Thomas Beßen Ausbildungsberufe/Ausbildungsplätze/Praktikanten: Hier gibt es weitere Informationen zu Ausbildungsberufen: http://www.berufenet.arbeitsagentur.de
Unter der Leitung von Herrn Edwin Kaiser, Kaufmännischer Direktor, und Frau Ulrike Jander, Krankenpflegedirektorin, gewannen die Jusos gemeinsam mit Vertretern der Kiedricher SPD, dem SPD-Landtagskandidaten Matthias Hannes und Bürgermeister Winfried Steinmacher (SPD), der bis zu seiner Wahl selbst als Personalleiter beim „ZSP Rheinblick“ beschäftigt war, interessante Einblicke und vielschichtige Informationen. Das „Zentrum für soziale Psychiatrie“ in Kiedrich, im Volksmund vielmehr unter dem Begriff „Eichberg“ bekannt, zählt mit über 700 Beschäftigten alleine am Standort Kiedrich zu den größten Arbeitgebern im Rheingau-Taunus-Kreis, über ein Drittel der Beschäftigten wohnen in Eltville oder Kiedrich. Die Einrichtung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen behandelt und betreut Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen und erfüllt zudem Aufgaben im Rahmen des Maßregelvollzuges. Die Qualität der Leistungen orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Klienten und Patienten, an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, klinischer Erfahrung und der Ausschöpfung ökonomischer und gesundheitspolitischer Möglichkeiten. Gerade deshalb war für die Jusos zunächst schon einmal bemerkenswert, dass viele Tätigkeiten, die in anderen Großbetrieben oftmals ausgelagert oder wegrationalisiert werden, am Standort Kiedrich gehalten wurden – so etwa Reinigungsdienste, Wäscherei etc. Grundsätzlich gliedert sich das „ZSP“ in vier Bereiche: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Eichberg, Wohn und Pflegeheim, Klinik Rheinhöhe (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters) und Klinik für Forensik. Zusätzlich befindet sich am Standort Kiedrich noch eine Krankenpflegeschule und das Kulturzentrum. Zum Bereich Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie gehören die allgemeine Psychiatrie mit Stationen für den Akut- und Subakutbereich sowie ein ambulanter und teilstationärer Bereich. Hier werden Krankheiten wie Psychosen, Depressionen, Demenzen, neurotische Störungen etc., aber auch Abhängigkeitserkrankungen von Alkohol oder Drogen behandelt. Ziel bei sämtlichen Behandlungen ist es eine stationäre Behandlung möglichst zu vermeiden und die Eingliederung in das für den Klienten alltägliche Leben wieder zu ermöglichen, im Idealfall sogar nur durch ambulante oder teilstationäre Behandlung. Im Wohn- und Pflegeheim des ZSP-Rheinblick erfolgt über die Kurzzeitpflege die Überbrückung nach der Krankenhausbehandlung bis zur Übernahme bei komplementären Hilfsanbietern (Altenheim, Wohnheim, Betreutes Wohnen). Im Wohnheim selbst leben chronisch und psychisch Behinderte mit hohem Pflegebedarf (Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, Depressionen, Suchtkrankheiten, affektive Störungen oder Persönlichkeitsstörungen etc.). In Anlehnung an das Familienleben wohnen seelisch behinderte Menschen in Wohngemeinschaften. Grundsätzlich hat jeder ein abschließbares Zimmer für seine Privatsphäre oder ein Apartment. Wohngemeinschaften und Einzelwohnungen addieren sich zu einem Wohnverbund, der jeweils von einem mobilen Team unterstützt wird. Die Konzeption richtet sich nach dem ganz normalen Leben unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und Schwächen der Bewohner. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, „Rheinhöhe“, bietet ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit einer seelischen Erkrankung oder in einer Krisensituation an. Denn auch im Kinder- und Jugendalter treten seelische Probleme auf, die manchmal zu solchen Schwierigkeiten führen, das sie die weitere Entwicklung gefährden. Dazu zählen z.B. Ängste, Depressionen, Aggressivität, Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsstörungen, Essstörungen, Wahnvorstellungen, intellektuelle Behinderung etc.. Kinder und Jugendliche finden in dieser Situation zusammen mit ihren Familien in der Klinik Rheinhöhe mit ihrem angegliederten weitläufigen Spiel- und Sportgelände fachlich qualifizierte Hilfe. Zur stationären Behandlung werden die Kinder und Jugendlichen dabei auf verschiedenen Stationen aufgenommen, die nach Alter gegliedert sind. Die Klinik für Forensische Psychiatrie, kurz Forensik, am Standort Kiedrich hält derzeit 18 Plätze bereit, ab 2009 soll die Erweiterung auf 57 Behandlungsplätze abgeschlossen sein. Betreut werden in der Forensik chronisch, psychisch kranke Rechtsbrecher, die gemäß § 63 StGB im hessischen Maßregelvollzug untergebracht sind, mit dem Ziel der Besserung und Sicherung dieser Menschen. Das „Kulturzentrum-Eichberg“ (KuZ) ist eine Abteilung des ZSP Rheinblick und veranstaltet seit 1991 öffentlich kulturelle Veranstaltungen. Mittlerweile ist das KuZ zur festen Institution geworden und wurde bedingt durch den guten Zuspruch auch von der Nachbargemeinde Kiedrich beauftragt, Kulturveranstaltungen durchzuführen. Das Einzugsgebiet der Besucher reicht dabei über den Rheingau hinaus bis nach Wiesbaden, Mainz und das Rhein Main Gebiet. Vor allem für die Jusos interessant war letztlich auch noch der Bericht über die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am ZSP Rheinblick mit 35 Plätzen für eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Diese staatlich anerkannte Ausbildung kann nach dreijähriger Ausbildungszeit abgelegt werden. Dabei werden Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege, der Pflege- und Gesundheitswissenschaften, pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und Medizin, der Geistes- und Sozialwissenschaften, sowie aus Recht, Politik und Wirtschaft vermittelt. Die praktische Ausbildung findet überwiegend in den Bereichen Akut-Psychiatrie, Geronto-Psychiatrie und Sucht, aber auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ambulanz und fakultativ in der Forensik sowie in den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden bzw. dem St. Joseph-Krankenhaus in Rüdesheim statt. Weiterhin sind Einsätze in der häuslichen bzw. ambulanten Pflege und in der Kinderkrankenpflege vorgesehen. Während der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden von erfahrenen Gesundheits- und KrankenpflegerInnen und PraxisanleiterInnen angeleitet und befähigt, ihr im Unterricht erworbenes Wissen in der praktischen Tätigkeit am Patienten umzusetzen. Die wöchentliche Regelarbeitszeit beträgt 38,5 Stunden, wobei die Arbeitszeiten innerhalb der praktischen Ausbildung von den jeweiligen Einsatzorten abhängig sind. Zudem bietet das „ZSP-Rheinblick“ aber auch Zivildienststellen, Plätze für Freiwillige Soziale Jahre und vielseitige Praktika an.
Einführung durch den
kaufmännischen Direktor Edwin Kaiser
Unterwegs auf dem "Eichberg"-Gelände
Blick vom "Eichberg" auf die einzigartige Kulturlandschaft des Rheingaus
Installationsbetrieb Richard Schmidt (20.08.2007) Adresse: Installationsbetrieb
Richard Schmidt Ausbildungsberufe/Ausbildungsplätze/Praktika:
Hier gibt es weitere Informationen zu Ausbildungsberufen: http://www.berufenet.arbeitsagentur.de
Richard Schmidt Firmenbeschreibung: Das im Industriegebiet angesiedelte Kleinunternehmen, das durch den Namensgeber Richard Schmidt betrieben wird, wurde 1998 gegründet und kann im Jahr 2008 bereits auf sein zehnjährige Erfahrung zurückgreifen. Die Hauptaufgabe des Vier-Mann Betriebes liegt in der Installation von Heizungen und Sanitäranlagen in Privathaushalten und Industrie. Des weiteren bestehen die Arbeitsinhalte der Mitarbeiter in Spenglerarbeiten, elektrischen Kleinaufgaben, der Installation von Photovoltaikanlagen, 3D-Planung und elektrische Kleinaufgaben. Im Meisterbetrieb Schmidt waren in den vergangenen Jahren bereits drei Lehrlinge in Ausbildung. Auch im kommenden Geschäftsjahr möchte Richard Schmidt wieder einen Lehrling einstellen.
Dieser sollte neben
Spaß am Umgang mit mechanischen Handhabungsgeräten einen guten
Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss haben. Dies ist auf die
gestiegenen theoretischen Anforderungen in diesem Beruf zurückzuführen. Bilder: Günter Retzmann mit dem Firmeninhaber
Richard Schmidt Presse: Initiative "Jusos vor Ort": Juso-AG lorch besucht Installationsbetrieb Richard Schmidt in Lorch (August 2007) Moschee Rüdesheim (17.06.2007) Adresse:
Beschreibung: Die Jusos Rheingau trafen sich mit der islamischen Glaubensgemeinschaft Rheingau in Rüdesheim, um die dortige Moschee zu besuchen und einem Gebet beizuwohnen. Im Vordergrund stand das Kennenlernen einer auf den ersten Blick fremden Religion. Nach der herzlichen Begrüßung durch den Vorsitzenden der ca. 120 Mitgliederstarken Gemeinde, Erol Kurt, und der Stärkung durch reichlich kulinarische Genüsse aus dem türkischen Raum, stand eine offene Diskussionsrunde im Gemeindeheim auf der Tagesordnung. Bei dieser Themen wie, Akzeptanz und Integration genauso eine Rolle spielten, wie der Ursprung und die Gemeinsamkeiten der beiden großen Weltreligionen, dem Christentum und dem Islam. Tiefer ging man auf die Problematik der Integrationspolitik ein. Hierbei sei zu bemängeln, dass viel zu oft eher der Gedanke der Assimilation als der, der Integration im Vordergrund stünde. Es stellt sich die Frage der Notwendigkeit der Anpassung einer Gesellschaft, die im Kerngedanken überraschend viele Gemeinsamkeiten aufweist. „Man muss Wissen, um zu Verstehen“, so der Vorsitzende der Jusos Rheingau, Sebastian Busch. Es sei wichtig, auch im christlichen Religionsunterricht an den Schulen auf andere Religionen wie das Judentum oder den Islam einzugehen. Denn nur so könne man die natürliche Barrikade vor dem Fremden egalisieren. Auch in der Runde der anwesenden Mitglieder der beiden Interessensgemeinschaften, wurde über diesen Gedanken gesprochen, dort wurde ebenso festgestellt, das die Ursache für Misstrauen und Unakzeptanz auf fehlende oder zum Teil falsche Information über den Islam zurückzuführen ist. Der Vorsitzende der 1993 gegründeten Glaubensgemeinde Erol Kurt, bemängelt auch falsches fokussieren der Printmedien, die eher über Schlagzeilen wie Geschwistermorde oder Zwangsverheiratung schreiben, als über die stetigen Integrationsversuche der Muslime. Dies seien jedoch Einzelfälle, die leider ein Klischee fördern, von dem man sich deutlich distanzieren möchte. Der Annäherungsvorgang sei ein sehr langwieriger, schwieriger Prozess, der durch derartige Einflüsse, leider viel zu häufig Rückschläge erleiden muss. Am Ende des Besuchs durften die Jusos einem Abendgebet in der Moschee beiwohnen. Die nahe am Busparkplatz gelegene, äußerlich wie räumlich sehr bescheidene Gebetsstätte weist dafür einen mühevoll aufgebauten Innenraum vor. Das Abendgebet welches durch einen Vorbeter, den Imam gehalten wurde, verlieh einen guten Eindruck über die religiösen Bräuche und Abläufe eines islamischen Gottesdienstes. Man möchte versuchen das gerade aufgebaute Verhältnis auch in Zukunft zu halten und weiter auszubauen. Um die Scheu vor dem vermeintlich Fremden zu nehmen, muss man sich kennenlernen, dies ist die Kernaussage, die sich bei diesem Treffen herauskristallisierte. Um diese Scheu abzulegen, bietet der Vorsitzende Interessenten die Möglichkeit sich ein eigenes Bild über die Glaubensgemeinschaft zu machen. Aus diesem Grund richtet die Gemeinde auch dieses Jahr wieder am 3.Oktober ihren Tag der offenen Tür aus. Man hofft auf ein gesteigertes Interesse, der Rheingauer Bevölkerung. Nähere Auskunft zu den Positionen und Aktionen der islamischen Glaubensgemeinschaft Rheingau bekommt man direkt beim Vorsitzenden Erol Kurt, unter der Mobilfunknummer 0177/7457772 jederzeit gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung steht.
Gruppenbild mit Jusos und Mitgliedern der
islamischen Presse: Jusos zu Gast in Rüdesheimer Moschee (Juni 2007) Firma Wachendorff (21.05.2007) Adresse: Industriestraße 7 Ausbildungsberufe/Ausbildungsplätze/Praktika: Ausbildungsberufe der Wachendorff Elektronik:
Ausbildungsberufe der Wachendorff Prozesstechnik:
Ausbildungsberufe der Wachendorff Automation:
Derzeitige Ausbildungszahlen: 12 Auszubildende, die in den verschiedenen Ausbildungsberufen ausgebildet werden. Hier gibt es weitere Informationen zu Ausbildungsberufen: http://www.berufenet.arbeitsagentur.de
Petra Weiler Firmenbeschreibung: Am Anfang der Reihe „Jusos vor Ort" stand der Besuch einer der größten Elektroproduktionsstätten im Rheingau, der Firma „Wachendorff Elektronik GmbH & Co. KG". Die Werksbesichtigung, die durch den Geschäftsführer Dr. Peter Wachendorff geleitet wurde, begann mit einem kurzen Einblick in die Historie und die Produkte des Familienunternehmens. So dürfte man eigentlich nicht von der Firma Wachendorff, sondern von den Firmen Wachendorff sprechen. Denn die Firma ist unterteilt in die drei Bereiche, Bediengeräte unter dem Namen „Wachendorff Elektronik GmbH & Co. KG", Drehgeber als „Wachendorff Automation GmbH & Co. KG" und Industrieelektronik, als „ Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG".Der Produktstamm der Firma reicht von Anzeigegeräten über Absolutwertgeber bis hin zu kompletten Bediengeräten für diverse Arbeitsmaschinen. In der Firma werden nicht nur die einzelnen Werkstoffe durch die Arbeiter zu einem komplexen Elektronikgerät zusammengefügt, sondern es wir stetig nach Verbesserungen und Optimierungen gesucht. So gibt es bei Wachendorff auch einen Prototypenbau und eine Abteilung, die sich mit der Softwareprogrammierung beschäftigt. Bei der Werksführung wurden viele Bereiche der Firma durchwandert, egal ob in der Fertigung, bei der Kontrolle oder bei der Softwareprogrammierung. Überall erhielt man den Eindruck, dass hier mit gutem Material und geschultem Personal eine hohe Qualität produziert wird. Ebenso gewann man einen offenen Eindruck sowohl von Personal als auch von den Räumlichkeiten an sich. Begleitet wurde die Werksführung von einer Gruppe junger, in unterschiedlichen, wirtschaftlichen Bereichen spezialisierten Amerikanern, die der „Rotary District" Gemeinschaft angehören. Der „Rotary Club", der 1905 in Chicago gegründet wurde, sieht sich nach eigenen Angaben als eine „Weltgemeinschaft von Berufsleuten". Diese Gemeinschaft, die weniger durch ihre berühmten Mitglieder wie Walt Disney oder George W. Bush, sondern vielmehr durch den Kampf gegen Kinderlähmung Bekanntheit erlangte, ist zugleich der Betreiber eines der größten nichtstaatlichen Jugendaustauschprogramme. Wie bei allen Jugendaustauschprogrammen steht auch dort das Sammeln von Erfahrungen über die Gastkultur im Vordergrund. Doch Rotary Clubs gibt es nicht nur im Ausland, selbst in Deutschland ist die Gemeinschaft zahlreich vertreten. So gehören u.a. Horst Seehofer, Richard von Weizsäcker und Angela Merkel dieser Gemeinschaft an.Diese Zusammenarbeit zeigt auch, dass Wachendorff ein zukunftsorientiertes, an globalem Austausch interessiertes, international agierendes Unternehmen ist. Doch nicht nur im Ausland hält Wachendorff Kontakt mit jungen spezialisierten Menschen. So unterstütz die Firma zurzeit 15 Werksstudenten und stellt jedes Jahr sowohl angehende kaufmännische als auch Elektrofachkräfte als Auszubildende ein. Somit sichert sich das Unternehmen stets einen jungen Charakter. Wachendorff bietet im ein gutes Fundament für eine Ausbildung im Elektrobereich. Nach dem Weckfall von MAN Roland ist Wachendorff neben Jean Müller in Eltville einer der größten industriellen, ausbildenden Betriebe im Rheingau. Der Geschäftsführer, Dr. Peter Wachendorff bezeichnet sich und seine Firma als sehr unternehmerisch. Diese Aussage mag man ihm gerne glauben, denn 2006 wurden ihm und seinem Bruder Robert Wachendorff, die das Unternehmen gemeinsam leiten, der Unternehmenspreis „Innovativer Mittelstand" verliehen. Sie setzten sich als Gesamtsieger gegen 69 weitere Firmen durch.
Geschäftsleitung (v.l.n.r.):
Produkte (v.l.n.r.): Anzeigegerät, Drehgeber, Bediengerät
Während der Werksführung
"Jusos vor Ort":
Carsten
Sinß (Vorsitzender Jusos RTK), Sebastian Busch
Quelle: u.a.
www.wachendorff.de Presse: Initiative „Jusos vor Ort“: Rheingauer Jusos besuchen die Wachendorff-Werke in Geisenheim (Mai 2007)
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Copyright 2007, Carsten Sinß |